Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft!

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg durch die Schwangerschaft. In jeder Schwangerschaftswoche (SSW) ...

Sie erhalten von uns einen individuellen "Fahrplan durch die Schwangerschaft" sowie alle wichtigen und wissenswerten Hintergrundinformationen zu Ihrer Schwangerschaft. 

Beispiel aus dem oben bildhaft dargestellten Fahrplan:

 SSWgesetzliche Leistungenzusätzliche Leistungen
5
  • -
  • Schwangerschaftstest
6
  • -
  • Wunsch-Ultraschall zur Feststellung der Schwangerschaft
 8
  • Blutgruppen-Bestimmung
  • Antikörpersuchtest
  • Röteln-HAH-Test
  • Lues-Suchreaktion
  • Chlamydienabstrich
  • ggf. Krebsvorsorgeabstrich
  • HIV-Test
  • Mutterschaftsvorsorge (Untersuchung, Blutdruck- und Gewichtsmessung, Urintest, ggf. Eisenwert-Bestimmung)
  • Bescheinigung für den Arbeitgeber
  • 1. Toxoplasmose-Test
12 
  • Mutterschaftsvorsorge
  • Ultraschall
  • Nackentransparenzmessung (NT)
16
  • Mutterschaftsvorsorge
  • Wunsch-Ultraschall
  • Triple-Test / Quadruple-Test
 20
  • Mutterschaftsvorsorge
  • Ultraschall
 
 24
  • Mutterschaftsvorsorge
  • Geburtsvorbereitungskurs
  • Wunsch-Ultraschall
28 
  • Mutterschaftsvorsorge
  • Cardiotokogramm(CTG)-Wehenschreiber
  • 2. Antikörper-Suchtest
  • ggf. Anti-D-Prophylaxe, wenn Rh-negativ
  • Screening auf Schwangerschafts-Diabetes
  • Wunsch-Ultraschall
  • 3D / 4D-Ultraschall möglich
  • 2. Toxoplasmose-Test
32 
  • Mutterschaftsvorsorge
  • CTG
  • Ultraschall
  • Hepatitis-Test
 
 34
  • Mutterschaftsvorsorge
  • CTG
  • Wunsch-Ultraschall
  • Untersuchung auf vaginale Infektionen, zur Vermeidung von Augentropfen beim Kind nach der Geburt. (Gonokokken, Chlamydien, Streptokokken)
 36
  • Mutterschaftsvorsorge
  • CTG
 
  • Wunsch-Ultraschall
38 
  • Mutterschaftsvorsorge
  • CTG
  • Wunsch-Ultraschall zur Kontrolle des Gewichts, des Fruchtwassers und des Mutterkuchens
 40
  • Mutterschaftsvorsorge
  • CTG 
  • Wunsch-Ultraschall zur Kontrolle des Gewichts, des Fruchtwassers und des Mutterkuchens
40+ 
  • alle 2 Tage:
  • CTG
  • ggf. Muttermundskontrolle
  • Wunsch-Ultraschall zur Kontrolle des Gewichts, des Fruchtwassers und des Mutterkuchens

3x während der gesamten Schwangerschaft ist eine Beurteilung der kindlichen Entwicklung per Ultraschalluntersuchung vorgesehen (Screening):

  1. Screening: 9. bis 12. Schwangerschaftswoche
  2. Screening: 19. bis 22. Schwangerschaftswoche
  3. Screening: 29. bis 32. Schwangerschaftswoche

Zusätzlich auf Wunsch:

  • 6. Schwangerschaftswoche, zur Feststellung der Schwangerschaft
  • 12. Schwangerschaftwoche, zur Nackentransparenzmessung (NT-Messung)
  • 16. bis 40. Schwangerschaftswoche, zur Kontrolle der Entwicklung Ihres Kindes
  • 28. Schwangerschaftswoche, für einen 3D / 4D Ultraschall

Je nach Dauer der Überfälligkeit empfiehlt sich ein Schwangerschaftstest aus dem Blut oder aus dem Urin.

Einige Arbeitgeber fordern eine "Bescheinigung für den Arbeitgeber". Diese stellen wir für Sie auf Wunsch in unserer Praxis aus.

Sollten Sie die Schwangerschaft erst relativ spät festgestellt haben oder sich nach einer Entscheidung gegen eine Nackentransparenzmessung im ersten Schwangerschaftsdrittel nun doch für eine genauere Diagnostik, bezüglich Ihres individuellen Risikos, im Hinblick auf eine Chromosomenstörung wie z.B. das Down-Syndrom interessieren, gäbe es die Möglichkeit, einen Triple-Test oder einen Quadruple-Test durchführen zu lassen.

Es handelt sich hierbei um eine Bestimmung von 3/4 Blutwerten (ßHCG, AFP, InhibinA, Estriol).Es besteht jederzeit die Möglichkeit zu einem Beratungsgespräch.

Toxoplasmose ist eine weit verbreitete Erkrankung durch einen Parasit, der vor allem  durch Tierkontakt (z.B. Katzen) und infizierte Nahrungsmittel (Rohes Fleisch), sowie Gartenarbeit verbreitet bzw. übertragen wird. Die Symptome dieser Erkrankung sind eher uncharakteristisch (Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen, Abgeschlagenheit und/oder Lymphknotenschwellung im Halsbereich). Meistens verläuft die Erkrankung sogar ohne jegliche Symptome. Für die Nichtschwangere ist die Erkrankung, im Gegensatz zur schwangeren Frau, harmlos und ohne gesundheitliche Folgen. Es besteht meistens bleibende Immunität.

In der Schwangerschaft kann bei einer frischen Infektion eine Übertragung auf das ungeborene Kind erfolgen und zu einer Fehlgeburt oder Schädigung des Gehirns führen.

Bei Schwangeren mit unbekanntem Immunstatus und/oder fehlender Immunität, sowie bei Sterilität und Kinderwunsch ist eine Antikörperuntersuchung empfehlenswert.

Sollte sich eine frische Infektion nachweisen lassen, gibt es eine medikamentöse Therapie.

 

Der Schwangerschafts-Diabetes (Gestationsdiabetes) ist eine erstmalig in der Schwangerschaft auftretende Störung des Blutzuckerstoffwechsels. Gehäuft tritt diese Erkrankung auf bei älteren Schwangeren (>30 Jahre), Übergewicht, Familienhäufung und Gestationsdiabetes in vorausgegangenen Schwangerschaften.

Für die Schwangere kann die Erkrankung symptomlos ablaufen, aber für das ungeborene Kind eine Gefährdung darstellen. Einerseits kann die Erkrankung durch eine Beeinflussung des Mutterkuchens zu einem übermäßigen Wachstum des ungeborenen Kindes führen, andererseits auch zu einer Mangelentwicklung des Kindes durch Veränderung der Durchblutung des Mutterkuchens führen. Somit steigt da Risiko für Früh- und Totgeburten, sowie für einen Kaiserschnitt. Das Neugeborene kann nach der Geburt mit einer Anpassungsstörung, Unterzuckerung, Gelbsucht und Atemnot zu kämpfen haben.

Es empfiehlt sich daher einen oralen Glukosetoleranztest (Blutzuckerbelastungstest) in der 24.-28.SSW durchführen zu lassen.

Dafür sollten Sie einen speziellen Termin in der Praxis vereinbaren am frühen Morgen. Sie sollten dazu 12 Stunden nüchtern sein. Es werden dann 2 Blutproben vor und nach Ablauf einer Stunde entnommen. Nach der ersten Probe bekommen Sie eine Zuckerlösung zu trinken. Erst nach der zweiten Probe dürfen Sie ein Frühstück zu sich nehmen. Während des Testes sollten Sie sich in der Praxis aufhalten, Sie werden überwacht, da eine Über- und Unterzuckerung auftreten könnte.

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